Mittwoch, 1. Januar 2014

Erster Monat, erstes Projekt

© snowy-stock | deviant art

Auf dem Kalender die Zahlen 01.01. zu sehen hat für mich immer etwas erfrischendes, befreiendes. Eigentlich ist es nur ein Datum wie jedes andere, der zeitliche Abschnitt selbstgewählt und gemacht von uns Menschen und doch vermittelt es mir immer das Gefühl, dass da eine Kraft dahinter steht. Etwas, das mir erlaubt, mit neuem Blick an die Dinge zu gehen, mit frischem Mut und ein wenig leichterem Herzen.

Mir geht die Jahreszahl 2014 schon ganz locker von der Hand, sie sieht vertraut und einladend aus. Ich habe mir für das Jahr viel vorgenommen und ich freue mich darauf.

Neben dem Schreiben soll es in jedem Monat ein Projekt geben, das mir hilft das eine oder andere meiner selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Für den Januar geht es ganz profan und pragmatisch umd meinen Geldbeutel.

Ich habe ein Haushaltsbuch. Wenn ich dazu sage dass es immerhin ein elektronisches (nämlich eine ganz langweilige Excel-Tabelle) ist, dann klingt das immerhin nicht mehr ganz so antiquiert. Aber das gute Stück hat mir schon ordentliche Dienste geleistet, vor allem weil es mir hilft zu verstehen, wohin mein sauer verdientes Geld eigentlich andauernd so schnell verschwindet. An vielen Stellen muss ich leider sagen: geht nicht anders, das muss so. Es gibt aber vor allem einen Punkt, da ließe sich leicht ein bisschen Kleingeld einsparen. Der Bäcker gegenüber. Der Kiosk am Bahnhof. Der (wahnsinnig gute) Thai-Take-Away der einem das abendliche Kochen ersparrt. Der schnelle Weg in den Müller, um die (vermeintlich) wohlverdiente Feierabend-Chipstüte zu kaufen. Da kommt, über einen Monat gesehen, einiges zusammen.

Deshalb heißt es für den Januar: Die Spalten für "Auswärts essen" und "Snacks" in meinem Haushaltsbuch müssen leer bleiben.

Erreichen möchte ich damit, neben dem offensichtlichen Ergebnis der Ersparnisse, zwei Dinge: zum einen bessere Planung, so dass die Notwendigkeit, morgens zehn Minuten früher los zu gehen damit ich noch am Bäcker vorbei kann, nicht mehr existiert, und auch sonstigen "Notkäufen" vorgebeugt wird.  Zum zweiten aber auch ein bewussterer Umgang mit dem was ich esse. Ich vertrage Gluten nur bedingt und bekomme schnell Kopfschmerzen davon. Über convenience food und Zusatzstoffe lasse ich mir an dieser Stelle gar nicht erst aus, nur soviel, ich weiß aus Erfahrung dass ich ohne wacher, schmerzfreier und zufriedener bin.

Eine Ausnahme wird es geben: Am Samstag bin ich mit meinen Lieblingsmädels aus meinem ersten Studium zum Frühstücken in der wunderbaren Mathilde verabredet. Das ist lange geplant und wird auch keinem guten Neujahrsvorsatz zum Opfer fallen.

Danach bleibt die Geldbörse für auswärtige Nahrungsexkurse für den Januar zu.

Dazu wird es ein wöchentliches Review geben und am Ende des Monats wird ausgewertet, wie erfolgreich mein erstes Kleinprojekt war, was ich gelernt und daraus mitgenommen habe. 

Projekt zwei, bisher in meinem Kopf noch ganz schlicht mit "Das Buch" betitelt, ist selbstverständlich ebenfalls ständig in Arbeit (Mein Projekt braucht einen Spitznamen, darüber lässt es sich dann, wenn es nicht läuft, besser fluchen...). Zunächst einmal gibt es hier schon einmal mehr dazu, was ich denn eigentlich schreiben will. In den nächsten Posts dann auch mehr zum Schreiben an sich. Versprochen!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen