Donnerstag, 13. Februar 2014

Angst 0, ich 1

© Nicolas Raymond | freestock.ca



Manchmal befreit es eben doch, Dinge einfach einmal beim Namen zu nennen. Nachdem ich mich gestern dem Ursprung meiner Ladehemmung gestellt habe, ging es heute tatsächlich ans Werk. Weil das mit dem Lernen nach fünf Stunden doch nicht mehr klappen wollte, kam endlich die Arbeit am Plot zu ihrem Recht.

Der Anfang für meine persönliche Schneeflocke ist gemacht. Schritt eins und zwei sind (vorerst) erledigt und auch Schritt drei ist zumindest für meine Protagonistin ebenfalls abgeschlossen. Das lässt gefühlte weitere 137 Charakterprofile offen (okay, ganz so viele sind es dann doch nicht, nach momentaner Zählung fehlen vorerst noch 9, wovon einer möglicherweise vorerst vernachlässigt werden kann), aber der erste Schritt ist geschafft.

Die Arbeit an Schritt eins, der Zusammenfassung in einem Satz, war mit ernsthaft schwieriger gedanklicher Akrobatik verbunden und zufrieden bin ich damit immer noch nicht ganz, aber vorerst drückt es aus, was es soll. Nachdem ich hier schon auf externe Hilfe angewiesen war (ein großes Dankeschön macht sich an dieser Stelle auf den Weg in den hohen Norden zu Jenni, die mir so lange Fagen gestellt hat bis die Sache langsam rund wurde und in die entgegengesetzte Richtung an Petra, die dem meldoramatischen "Ende der Menschenwelt" den Garaus gemacht hat), kann ich wohl schonmal anfangen Danke-Schön-Pakete zu konzipieren, die ich in den nächsten Monaten regelmäßige an diverse Unterstützer und Testpiloten verteile.

Um den ersten Schritt der großen Reise auch hier zu verewigen, im Folgenden meine (vorläufige) Ein-Satz-Zusammenfassung (der man die Mühe nicht anmerkt, aber glaubt mir, wenn ihr einmal selbst versucht, einen Text von dem ihr davon ausgeht dass er so um die 700 Seiten bekommen wird, auf zwei Sätze - ja ich mogele! na und? - herunter zu brechen, dann wisst ihr was ich meine!).

Ein Sturz durch einen Spiegel lässt eine Literaturstudentin erkennen dass sie über Magie verfügt. Die Entdeckung von deren Ursprung macht London zum Spielfeld einer magischen Partie, die am Ende vielleicht niemand gewinnen kann.

Stilistisch mag das noch ein wenig holpern, aber an dieser Stelle bringe ich meinen inneren Editor vorerst zum Schweigen und gebe mich damit zufrieden, dass diese Zusammenfassung tatsächlich den Kern der Sache trifft.


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